Aktuelles Theaterstück

 

„Wo weiße Frau?“
4.7.17: Nur noch 65 Tage, bis die Glocke schlägt

Ihr Lieben, das meint unser jüngster Schauspieler Fietje Koch.
(Alle 35 Sekunden ansehen!)

 

 

 

Die Karten für das Theaterstück erwerben Sie in der „Buchhandlung im Alten Rathaus“ in der Lindenstraße in Damme. Die postalische Zusendung kostet einmal 1 €.

Die Karte kostet 15 €.
Bestellen Sie bitte hier:
05491-99 60 66
Fax. 05491-99 60 67
E-Mail: info@buchhandlung-damme.de
oder
theaterdammerberge@gmail.com

Die Kontonummer:
„THEATER DAMMER BERGE“
DE81280200505806702600
OLBODEH2XXX

 

Romeo und Julia in den Dammer Bergen

Das Theater Dammer Berge wird im Jahre 2017 ein neues Stück auf die Bühne bringen. Der Titel des neuen Stücks heißt: Romeo und Julia in den Dammer Bergen.
Warum einen so bedeutenden und berühmten Titel?
Im Jahre 1517, also vor 500 Jahren, hat Martin Luther seine berühmten 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg angenagelt, und dieses Jubiläum soll auch für das Theater Dammer Berge ein Anlass sein, die Religiosität der Menschen und das Selbstverständnis von Protestanten und Katholiken ein wenig näher zu untersuchen. Der Autor Bernd Kessens denkt in erster Linie an das Kriegsende 1945 und die frühen 50-er Jahre, als aus dem Osten, aus Pommern, Schlesien, Ostpreußen, viele Flüchtlinge und Vertriebene, vorrangig Protestanten, in diese Region verschlagen und in das katholische Milieu des Oldenburger Münsterlandes eingegliedert wurden oder nicht. Das war ein konfliktreiches Feld und nicht einfach.
Das Theaterstück wird kein fiktionales sein, sondern es wird auf Fakten gegründet sein. Die entscheidende Frage ist gleichsam die Nagelprobe zwischen den Konfessionen, nämlich die damals sogenannte Mischehe wird hautnah beleuchtet, und es soll untersucht werden, wie die fremden Protestanten und die einheimischen Katholiken es geschafft haben, Konflikte zu ertragen und zu schlichten. Miteinander zu streiten und zu vertragen. Sich zu schlagen und sich zu lieben.
Das soll im Rahmen einer Geschichte ablaufen, in dem ein Liebesverhältnis zwischen zwei jungen Menschen, einer schönen Frau und eines jungen Mannes, im Zentrum steht. Sie ist protestantisch und er ist katholisch– und die Eltern geraten dabei in einen unseligen Streit, der fast zwangsläufig entstand.
Der Titel „Romeo und Julia“ wurde deshalb gewählt, weil das Theaterstück sich an der existentiellen Situation von jungen Liebenden aus der literarischen Geschichte orientiert. Bei Shakespeare geht es um die tragische sich nicht erfüllende Liebe, weil die widersprüchlichen Strukturen der feudalen Elternhäuser die entscheidende Rolle für den Niedergang spielten. Bei Gottfried Kellers „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ geht es um die verfeindeten Väter und Bauern der Liebenden.
In diesem Theaterstück soll dem strukturellen Konflikt von Protestanten und Katholiken nachgespürt werden. Es geht also nicht vorrangig um die Feindseligkeit der Eltern, sondern im Kern um die Widersprüche zwischen den beiden Konfessionen, deren Kraft und Toleranz nicht ausreichten, den vorprogrammierten Streit um die Liebe der schönen Protestantin und des katholischen jungen Mannes zu schlichten. Oder gibt es ausnahmsweise ein Happy End? Das wird natürlich nicht verraten.